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„T“ wie TRAUMHAFT

Wow, was für ein Traumtag! Korsika macht seinem Namen (wieder) alle Ehre. Bereits am frühen Morgen ist der Disco-Sound der Nacht verklungen und die Vögel haben wieder das Sagen… Ich war von der Anreise allerdings derart müde, dass mich die Party nur ganz kurz beeindruckte. So steige ich begleitet von bestem Frühlingswetter aus meinem Bus,…

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Wow, was für ein Traumtag! Korsika macht seinem Namen (wieder) alle Ehre. Bereits am frühen Morgen ist der Disco-Sound der Nacht verklungen und die Vögel haben wieder das Sagen… Ich war von der Anreise allerdings derart müde, dass mich die Party nur ganz kurz beeindruckte. So steige ich begleitet von bestem Frühlingswetter aus meinem Bus, geniesse den Sonnenaufgang am Hafen und mache mich nach einem stärkenden Kaffee auf den Weg in Richtung „La Revellata“. Google ist der Meinung, dass „Revellata“ für „Offenbarung“ stehe, was seinerseits einer Öffnung eines Geheimnisses entsprechen würde. Landschaftlich gesehen kann ich dies vollkommen unterschreiben. Eine einmalige Landschaft zeigt sich mir und gibt bei jedem Schritt neue Geheimnisse preis: Der Lavendel zum Beispiel steht in voller Blüte und erwartet den Frühling. Begleitet wird er von strahlenden Zistrosen, in die Höhe strebendem Yucca, fein duftendem Thymian und vielem mehr. Einfach nur schön, hier!

Die rund 4 1/2 Stunden dauernde Wanderung führt vom Parkplatz in einem grossen Bogen über die Halbinsel. Für geübte Wanderer ist der Weg gut gehbar. Auch wenn die Wanderung als T2 klassifiziert ist, so bedeutet dies in Korsika dennoch, dass man trittsicher und mit gutem Schuhwerk unterwegs sein sollte. Die oft schmalen und steinigen Wege bergen immer wieder so ihre Tücken. Klar hätte man eine Alternative. Doch wer will in so einer Landschaft schon 0815mässig unterwegs sein… Aber keine Angst. Meinen Gästen werde ich den Kampf durch die Dornenbüsche und die verbluteten Hände dann ersparen. Dafür geht ja einer auf Reko ;-).

So führt mich mein Weg auch über den „Capu Belloni„, mit 165 Meter über Meer die höchste Erhebung der Tour. Von da lässt mich der Blick schweifen zum nächsten Gipfel, den „Capu di a Veta“, auf dem Bild mit dem Steinmännli links. Mit seiner Höhe von 703 Meter über Meer überragt er den heutigen Gipfel selbstverständlich um Einiges. Er steht an einem anderen Tag auf dem Programm und darf dann zu gegebener Zeit das Bild dominieren. Im Hier und Jetzt freue ich mich über das Erreichte und geniesse die einmalige Rundumsicht. Verschneite Berge zieren den Horizont. Sooo cool! Ich habe die Schneeschuhe wohl doch nicht nur zum Plausch mitgenommen. Entsprechend freue mich jetzt schon auf die Wanderungen im Gebiet um den Monte Cinto.

Auch wenn ich mich kaum sattsehen kann, so ist langes verweilen doch nicht wirklich einladend. Die Sonne ist wohl eine unglaubliche Bereicherung am heutigen Tag, der Wind macht ihr die Vorherrschaft aber ziemlich streitig. Ohne Mütze und winddichter Jacke wäre es an den exponierten Stellen kaum auszuhalten. Auf der windgeschützten Seite wandere ich hingegen bei angenehmen 17 Grad durch das Naturschutzgebiet zurück zum Ausgangspunkt.

A propos Naturschutzgebiet. Die Halbinsel ist Teil des Naturschutzreservats Scandola und Zugleich Meeres- und Naturschutzgebiet. Durch seinen vulkanischen Ursprung seien atemberaubende Landschaften auf der Halbinsel entstanden und dank seines natürlichen Reichtums gehört es zum UNESCO-Weltkulturerbe. Kein Wunder finde ich als Naturliebhaber hier alles so wunderbar aufgeräumt und sauber vor.

PS: Morgen geht es vom Meer aus richtig in die Berge. Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Challenge. Und du? Falls du Lust auf Meh(e)r bekommen hast, findest du hier alle Details zur Reise, inkl. Anmeldebutton. Bis bald 🙂


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