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Abenteuerlich über den Fläscher Leiterliweg auf den Regitzer Spitz

Geologisch betrachtet ist der Fläscher Berg gerade noch Teil des ‘Helvetikum’ und somit Teil von ‘Ur-Europa’, währenddem die Falknis-Kette bereits ‘Ostalpin’ und damit Teil von ‘Ur-Afrika’ ist. Das Zusammentreffen dieser unterschiedlichen Gesteinspakete macht die Landschaft gerade auch für Nicht-Geologen so faszinierend. Die Topografie des Berges macht ihn aber auch für den Weinbau einladend. Der Berg…

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Geologisch betrachtet ist der Fläscher Berg gerade noch Teil des ‘Helvetikum’ und somit Teil von ‘Ur-Europa’, währenddem die Falknis-Kette bereits ‘Ostalpin’ und damit Teil von ‘Ur-Afrika’ ist. Das Zusammentreffen dieser unterschiedlichen Gesteinspakete macht die Landschaft gerade auch für Nicht-Geologen so faszinierend. Die Topografie des Berges macht ihn aber auch für den Weinbau einladend. Der Berg schützt vor Wind und Wetter und sorgt dafür, dass die Wärme gespeichert wird. Entsprechend spürbar sind die Temperaturunterschiede für die Wandernden zwischen Rebbergen im Tal und auf dem Grat zum Gipfel. Der Fläscherberg ist aber auch aus militärischer Sicht faszinierend. Und dies seit der Bronzezeit! Auf unserer Wanderung begegnen wir hingegen mehr den diversen militärischen Bauten aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. Vor allem im Aufstieg zum Fläscher Leiterliweg lohnt es sich, die eng an den Fels gebauten Werke zu besichtigen und mit der Taschenlampe zu erkundigen.

Kurzweilige Wanderroute

Ausgangspunkt der Wanderung ist die Postauto-Haltestelle ‘Fläsch, Dorf’, gleich beim Volg und dem ‘Bistro Fläsch’ (Mo/Di Ruhetag). Wir wandern zuerst der ‘Augasse’ entlang in Richtung Sargans, um nach den letzten Häusern in den ‘Bovelweg’ einzubiegen und den Weg durch die Rebberge einzuschlagen. Danach geht es auf der Forststrasse durch den Neuwald bergwärts. An deren Ende ist ein grosser Wendeplatz und eine Info-Tafel. Wer nicht über die Leiter gehen möchte, kann hier rechts abbiegen und über den Lidisgang hochsteigen. Die beiden Wege treffen sich oben wieder. Alle anderen folgen dem enger werdenden Weg und zweigen nach rund 800 m rechts in den Fläscher Leiterliweg ab. Da kommt Freude auf! Auf dem Grat halten wir nach rechts, gehen unter der Stromleitung durch und folgen dem markierten Weg weiter hoch in Richtung Guschaspitz. Schon bald verlassen wir den Wald ganz. Nun bleiben wir bis zum Gipfel mehrheitlich auf dem Grat. Der Abstieg führt uns über den ‘Vorder Ochsenberg’ zum ‘Schänzli’ und ab da in zahlreichen Kehren auf direktem Weg zurück nach Fläsch.

TIPP: Im Herbst ist man oft rasch wechselnden Wetterverhältnissen ausgesetzt. Mal ist einem zu kalt und dann wieder zu warm. Richtig bekleidet können wir uns rasch den verschiedensten Wettersituationen anpassen. Dabei empfiehlt sich das ‘Schichten-, bzw. Zwiebelprinzip’, also eine Kombination von funktioneller Basisschicht (Unterwäsche), einer Zwischenschicht (Isolation/Wärme) und einer Aussenschicht (Wetterschutz).

Der Wegweiser weist seit Jahren den Weg

TOP: Unglaublich viele, schöne spontane Rastmöglichkeiten. Sitzunterlage und ausreichend Proviant einpacken, um die Aussicht immer wieder zu geniessen.

Eckwerte zur Tour: Distanz 11.2 km, Aufstieg 724 HM, Abstieg 721 HM, Wanderzeit rund 4 ¼ Stunden (zzgl. Pausen), Schwierigkeit T2 (Bergwanderweg) bzw. T3 (Leiterliweg erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit; Kinder ab Oberstufe). 

Wander-Tipp in der Südostschweiz

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