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Menhire, wacht auf!

Eine weitere Reise in die Bretagne hat begonnen. Bereits zum zweiten Mal diesen Monat darf ich in diese wunderbare Gegend in Frankreich reisen. Dabei werde ich von 20 reise-, wander- und entdeckungshungrigen Personen begleitet. Wie diese die traumhafte Landschaft wohl aufnehmen werden? Was werden wir wohl in diesen Tagen alles ‚in der Fremde‘ erleben? Ich…

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Eine weitere Reise in die Bretagne hat begonnen. Bereits zum zweiten Mal diesen Monat darf ich in diese wunderbare Gegend in Frankreich reisen. Dabei werde ich von 20 reise-, wander- und entdeckungshungrigen Personen begleitet. Wie diese die traumhafte Landschaft wohl aufnehmen werden? Was werden wir wohl in diesen Tagen alles ‚in der Fremde‘ erleben? Ich bin bestimmt mindestens so gespannt wie meine Gäste und steige frohen Mutes in den Zug.

Die Anreise verläuft einmal mehr problemlos. Das Zusammenspiel ‚Büro Baumeler – Leistungs-Erbringer – Gäste – Reiseleiter‘ läuft wie am Schnürchen. So können wir uns entspannt zurücklehnen, die Reise geniessen und uns zum ersten Mal in Gesprächen mit der Bretonischen Küche vertraut machen. Ein erster Leckerbissen erwartet uns in Vannes. Lydie, welche uns auch diese Woche als Chauffeurin, bzw. als ‚Conductrice‘ (!), zur Verfügung steht, begrüsst uns am Bahnhof mit selbst gemachten Crèpes. Wow, et un grand MèRCI!

Die erste Wanderung führt bei allerschönstem Wetter und einfach einmaligen Bedingungen der Küste entlang vom Hotel bis nach Quiberon. Zeitweise wandern wir am und im Wasser, dann wieder auf den Sanddünen. Vive la France ;-)!

Blick auf den Sonnenuntergang über dem Meer, reflektiert im Wasser mit einem Boot in der Ferne.

Nach einer Stärkung in Quiberon folgt am Nachmittag das kulturelle Programm. Die Menhire von Carnac wollen besichtigt werden. Menhire gibt es weltweit zuhauf. Das stimmt, aber…: In einer derart grossen Anhäufung wie hier in der Bretagne ist dies tatsächlich einmalig. Tausende dieser Wunder stehen hier im Feld und harren der Dinge, die da kommen. Seit Jahren beschäftigen sie dabei Forscher auf der ganzen Welt: Was, um Gottes Willen, war die ursprüngliche Intension unserer Vorfahren in der Jungsteinzeit, diese Steine hier zu errichten? Ging es um Kult? Handelt es sich um Fruchtbarkeitssymbole? Sind es Zeichen von Grabstätten? Schaffen sie eine Verbindung zu Ausserirdischen? Wir werden es nie abschliessend erfahren. Ich orientiere mich derweil lieber an der etwas handfesteren Geschichte des fliehenden Papstes, der sich auf der Flucht vor den Römern in einem Ohr seines Ochsen versteckt hatte und alle seine Verfolger zu Menhiren versteinern liess. Nun stehen sie da unter der gleissenden Sonne. Und jährlich sollen sie sich einmal für kurze Zeit zu Menschen verwandeln. Doch niemand ist im passenden Moment anwesend… Daher: Wacht auf, liebe Menhire, und helft, des Menschen Rätsel zu klären!

Zwei Schnecken, die auf einer blühenden Pflanze sitzen, umgeben von unscharfem Grün und Blüten im Hintergrund.

PS: Mehr zu meinen geführten Wanderungen für Baumeler findest du hier. Und falls du mal eine individuelle, geführte Reise mit mir unternehmen möchtest… Anruf genügt!



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