Wunder geschehen

„Wunder geschehen, ich hab’s erlebt.“ Diesen Satz kennen wir alle von Nena aus ihrem gleichnamigen Lied. Und tatsächlich, durften wir gestern Abend ein kleines Wunder erleben: der Rucksack von Anita wurde unbeschädigt bis vor die Haustüre geliefert. Nun sind wir doch beide richtig happy!

Die heutige Tour war mit rund 20 km etwas kürzer als die gestrige, und auch deutlich weniger anstrengend. Die Herausforderung bestand dabei mehrheitlich aus den ständig wechselnden Wetterverhältnissen. Anita machte schon früh einen auf Schildkröte und versteckte sich elegant unter dem Poncho. Ihr konnte weder Wind, Regen, Sonne noch irgendetwas antun. Ich freute mich dafür umso mehr darüber, dass ich den einmalig grossen Regenschirm nun alleine für mich und meine Fotokamera beanspruchen darf.

Landschaftlich war heute insbesondere im ersten Teil im Anstieg wieder sehr viel schönes mit dabei. Der Abstieg war dann mehr von Forstwirtschaft geprägt, wobei Forstwirtschaft in Schottland in anderen Dimensionen gedacht und gehandhabt wird als in der kleinräumigen Schweiz.

Im Lochan of the Lost Sword suchten wir vergeblich nach dem hier verlorenen Schwert. Auch fanden wir keine wirklichen Überreste von den verschiedenen Schlachten, die hier im Raum Tyndrum stattgefunden hatten. Wir werden es verkraften, freuen uns stattdessen über die warme Dusche und die erfrischenden Getränke an der Bar… Morgen ist schliesslich eine sehr kurze Etappe angedacht. Eigentlich handelt es sich schon fast um einen Ruhetag, bevor abschliessend noch einmal ein paar happige Touren warten.

Michael Meier

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