„Auf und… nach Elba!“

Weisse Weihnachten? Das war einmal. Viel, viel besser, das Heft selber in die Hand nehmen und die Flucht nach vorne ergreifen. Oder? Und mit Reisefieber anstelle von Corona lässt auch deutlich entspannter reisen.

Nach einer wunderschönen Familien-Weihnacht mit unseren flotten Mädels mit Anhang starteten wir heute in der früh den voll gepackten Bus, um bei Nebel und Regen die Reise in den Süden anzutreten. Der Süden verhielt sich wieder einmal nach Drehbuch! So war nach dem San Bernardino Schluss mit Regenwetter und es zeichnete sich ein bilderbuchmässig phantastischer Tag ab. Da kommt Ferien-Feeling auf. Noch besser wird die Stimmung allerdings nach dem verdienten ersten Kaffee mit Brioche in der Autobahn-Raststätte in Campagnola. Italianita im Bündnerland pur 🙂 Frisch gestärkt fahren wir über Mailand, Parma und La Spezia weiter nach Piombino am Thyrrenischen Meer. Mit Blick auf die italienischen Strassen sind wir eigentlich erstaunt, ohne irgendeinen Zwischenfall unversehrt angekommen zu sein, denn unsere Alpstrasse in Seewis weist derzeit deutlich weniger Schlaglöcher auf… Auf „hoher See“ vergessen wir die Schlaglöcher rasch. Auch wenn die Überfahrt lediglich eine knappe Stunde dauert, – für unsere Mägen ist das gerade das höchste der Gefühle.

Unseren herrlich gelegenen Camping „Orte di Mare“ finden wir problemlos auf der anderen Seite der Insel. Wunderschön gelegen, umsäumt von Wildschweinen (bitte Tor IMMER schliessen) und verwitterten Katzen (bitte KEINESFALLS füttern). Lassen wir uns überraschen, was wir hier noch erleben dürfen… Erst wollen wir uns nach der langen Reise erst einmal stärken und langsam auf die morgige Wanderung einstimmen.

Michael Meier

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