Einmal so, einmal so. Immer unvergesslich. Sie thront auf 2964 Metern an der Grenze zwischen Österreich und der Schweiz: die Schesaplana, der höchste und stolzeste Gipfel im Rätikon. Ein Berg, der seine Besucher nie gleichgültig lässt – und jedes Mal aufs Neue überrascht.
Einmal so: Dichter Nebel hüllt den Grat ein, leichter Nieselregen setzt ein, die Welt schrumpft auf wenige Meter, tiefe Stille legt sich über den Berg. Mystisch, fast unwirklich – als gehöre der Berg nur dir allein. Einmal so: Strahlender Sonnenschein flutet das Gipfelkreuz, und der Blick schweift weit über die Bergketten Graubündens, ins Montafon, zum Bodensee und tief ins Tirol hinein. Zwei völlig verschiedene Erlebnisse – ein und derselbe Berg.
Der klassische Aufstieg führt von der Schesaplanahütte SAC über den Schweizerweg direkt und eindrucksvoll hinauf zum Gipfel. Blumenreiche Alpweiden wechseln mit wilden Felspassagen, Murmeltiere pfeifen in der Ferne, der Wind trägt den Duft von Bergkräutern – und die grandiose alpine Kulisse steigert sich mit jedem Höhenmeter.
Oben angekommen wartet – bei klarem Wetter – ein Rundblick, der alles rechtfertigt: die Mühen, den Schweiss, die frühe Morgenstunde. Die Schesaplana schenkt dir Demut und Freiheit gleichzeitig. Ein Moment, den man so schnell nicht vergisst.
Mein Tipp: Komm mit und lass dich sicher auf den Berg führen. Die Schesaplana ist jedes Mal eine andere. Und jedes Mal eine der schönsten alpinen Wanderungen im ganzen Rätikon.
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